Der Camino Francés bietet eine dichte Infrastruktur und viele Dienste für Gepäcktransfers, ideal für Einsteiger mit flexiblem Komfort. Der Camino Portugués lockt mit Küstenbrisen oder ruhigen Landstraßen. Der Primitivo ist wilder, steiler, dafür atemberaubend ursprünglich. Der Norte führt spektakulär an der Atlantikküste entlang. Prüfe Karten, Höhenprofile, Saisonberichte und frage erfahrene Pilger, welche Mischung aus Natur, Kultur und Service zu deinem Tempo und deiner gewünschten Leichtigkeit passt.
Viele Anbieter holen Taschen morgens zwischen acht und zehn Uhr ab und liefern meist bis Nachmittag. Plane zwischen fünfzehn und fünfundzwanzig Kilometern, je nach Profil, Hitze und Pausengewohnheiten. Erfahrene Pilger starten früh, um Schatten zu nutzen und entspannt anzukommen. Bedenke Gewichtsgrenzen der Dienste, häufig fünfzehn bis zwanzig Kilogramm, und wähle Unterkünfte, die mit dem Dienst kooperieren. Realistische Distanzen schenken dir Zeit für Pflege, Gespräche, Fotos und spontane Umwege.
Frühling und Herbst sind oft angenehm, mit blühenden Feldern oder goldenen Weinbergen. In der Hochsaison füllen sich Herbergen schnell, Gepäckdienste sind ausgebucht und Wege lebhaft. Prüfe regionale Feiertage, Marathonläufe oder Festtage, die Logistik beeinflussen könnten. Im Sommer erfordert Hitze kluges Trinken und sehr frühe Starts. Im Winter sind manche Transferstrecken eingeschränkt. Beobachte Wetterberichte, nutze Offline-Karten und halte einen Puffertag bereit, damit deine Reise ruhig und anpassungsfähig bleibt.
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